Februar 2010

Update 08.02.2010 21:28
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Schneemann-Demo, Schlossplatz, Berlin

Catch of the Day

Schneemann-Demo, Schlossplatz, Berlin

EU-Haushaltsdefizit

GEZ

Moon 03.02.2010, 7:54, Berlin
Mond am 03. Februar 2010, 7:54 h
Phase 0,779, Altitude 7° 50' 11"
Lumix TZ6, f 300 mm, ISO 80, 1/60 s

Spuren auf dem Gendarmenmarkt
Spuren auf dem Gendarmenmarkt

Bäume am Gendarmenmarkt

Halbton im Schnee

Spuren im Schnee

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Rotes Rathaus Vollmond

Mond über der Synagoge Oranienburger Strasse, Phase 96,4, 28.01.2010, 18:21 h
Noch nicht Vollmond in Phase 96,4

Sunset 25. Januar 2010

 

 

 

Israels Krieg gegen den Gaza-Streifen

 

Privatsphäre ist wie Sauerstoff

 

Positionen Al

 

Mauerfall & Neustart

 

 

 

Ein Kuczynski-Platz in Weissensee?

Schwierigkeiten mit der Ehrung
Seit zwei Jahren soll ein Platz nach dem Wissenschaftler Jürgen Kuczynski benannt werden

Er galt als einer der bekanntesten Wissenschaftler der DDR, doch bisher sind alle Bemühungen von Freunden und Kollegen gescheitert, in seinem ehemaligen Wohnviertel einen Platz nach Jürgen Kuczynski zu benennen. Der Wirtschaftshistoriker, Sozialwissenschaftler und Publizist beriet die DDR-Partei- und Staatsführung in wichtigen Fragen, wurde wegen seiner kritischen Haltung zur DDR 1958 aus der Volkskammer ausgeschlossen. Sechs Jahre dauerte es, bis sein Buch "Dialog mit meinem Urenkel" in zensierter Fassung erscheinen durfte und über die DDR hinaus bekannt wurde. Mehr ...

Kommentar Al: Jürgen Kuczynski - mein Spezialfreund! Mit ihm habe ich mich exemplarisch für die vielen "führenden Genossen der Partei- und Staatsführung" auseinandergesetzt. Aus meiner Sicht war er unfähig, die systemimmanenten Fehler des DDR-Sozialismus zu erkennen und zu benennen. Auch noch lange nach der Wende. Er "glaubte" idealistisch an die "wissenschaftliche Weltanschauung" des Sozialismus. Die vielen Glaubenssätze und Irrtümer der Marxisten hat er nie wahrgenommen.

Jetzt soll ein Teil des Antonplatzes seinen Namen erhalten. Was sagt mein Bauch nach 20 Jahren dazu? Kuczynski war eine schillernde Figur, kein Normalmass. Kuczynski ist tot, er hat nichts bewirkt und er wird nichts mehr bewirken. Ob ein Platz nach ihm benannt wurde oder nicht, ist ohne Belang. Wer weiss heute noch, wer Kuczynski war, wer kennt ihn noch in 100 Jahren? Weise geworden, habe ich nichts dagegen, einen Platz nach ihm zu benennen. Der Platz erinnert auch an seine vielen Irrtümer!

08.02.2010 21:23

So ein Schwein ...!

Wenn ein ganzes Schwein nur aus Kotelett bestehen würde, dann würde so ein Schwein 290 Euro kosten. Realistisch und optimistisch: 25 Kilo Kotelett = 70 Euro, 50 Euro für den Rest = 100 bis 150 Euro brutto für ein Schwein. Der Bauer (haha! ... die Schweinemastanlage) bekommt davon 60 bis 100 Euro. Wer kann unter Beachtung von Tier- und Umweltschutz ein glückliches und gesundes 100-Kilo-Schwein für 80 Euro produzieren? Hier ist mächtig was faul. Wer soll unter solchen Bedingungen auf die Idee kommen, Bauer zu werden?! Cui bono?

Ein Schweinekotelett für 29 Cent - wie soll das gehen?

08.02.2010 11:49

Schneemann-Demo auf dem Schlossplatz

Schneemann-Demo, Schlossplatz, Berlin

Schneemann-Demo, Schlossplatz, Berlin

07.02.2010 17:59

Praktische Politik in Israel

Unter den rund sechs Millionen Juden Israels leben nach offiziellen Schätzungen 250.000 Gastarbeiter, darunter rund 150.000 illegal eingewanderte. Für Jischai gefährden sie die "jüdische Identität" des Staates. Selbst die gerade mal rund 1200 in Israel geborenen Gastarbeiterkinder, wie ihre Eltern ohne Aufenthaltsgenehmigung, will er abschieben. Sie seien eine "demographische Bedrohung". 17.000 Afrikaner sind in den vergangenen Jahren über die Grenze aus Ägypten nach Israel gelangt, vor allem aus der Krisenregion Darfur im Sudan. Doch statt ein Asylgesetz zu verabschieden, will Jischai die Afrikaner abschieben. Er sieht in ihnen potentielle Terroristen, Seuchenträger und Drogendealer: Zu Hunderttausenden würden Ausländer nach Israel kommen, "und sie bringen Hepatitis, Aids und Drogen mit", sagte Jischai im vergangenen Herbst.

In anderen westlichen Ländern müsste ein Innenminister nach solchen Sätzen zurücktreten - in Israel wird daraus praktische Politik.

Einen "Jean Marie Le Pen mit Bart" nannte der linke Kolumnist Gideon Levy von der Tageszeitung "Haaretz" den Innenminister. Jischai und Netanjahu hätten aus der Geschichte nichts gelernt, wenn sie einerseits ausländerfeindliche Ressentiments schürten und andererseits wie Ende Januar der Welt predigten, die Verfolgung der Juden durch die Nazis nicht zu vergessen, sagt Levy. Das Nationaltheater Habima karikierte Jischai vor zwei Wochen in einem Sketch sogar als Nazi. "Eli Jischai ist ein finsterer Rassist", sagt Nitzan Horowitz, Abgeordneter der linksliberalen Merez-Partei.

Auch gegenüber den Palästinensern entpuppen sich Jischai und seine Partei als die größten Hardliner. Vor Israels Militäreinsatz gegen die Hamas im Januar 2009 sagte Jischai, damals noch Handelsminister unter Ehud Olmert: "Meiner Meinung nach sollten sie (die Hamas-Terroristen) ausradiert werden, deswegen werden Tausende Häuser, Tunnel und Industriegebäude zerstört." Das Zitat fand prompt Eingang in den sogenannten Goldstone-Bericht der Uno, der Israel Kriegsverbrechen vorwirft. Mehr ...

07.02.2010 17:27

Stromausfall

Warum brennt die Lampe im Kühlschrank plötzlich nicht mehr? Vor zwei Minuten funktionierte sie doch noch! Der Rechner ist aus! Ist er schon wieder abgestürzt? Kann nicht sein, denn dann wäre er neu gestartet und jetzt ist da unten alles dunkel. Der Strom ist weg! Mit der bereit liegenden Taschenlampe leuchte ich in den Sicherungskasten: Alles OK. Tür auf: Im Flur brennt nur noch das Notlicht. 13:13 Uhr - In meinem Hochhaus ist der Strom ausgefallen!

Den Concierge kann ich nicht anrufen. Das Telefon läuft über das DSL-Modem. Wenn das keinen Strom hat, funktioniert auch kein Telefon. Runter zum Hausmeister kann ich auch nicht, die Fahrstühle sind ausser Betrieb. 16 Stockwerke runter laufen, vor allen Dingen dann auch wieder hoch ...?! Da werde ich erst mal abwarten, und mir einen Kaffee kochen. Aber wie mache ich das ohne Kaffeemaschine? Auch die Herdplatte bleibt kalt, ich kann kein Wasser heiss machen. Wasser? Der Wasserdruck ist schon deutlich schwächer als sonst. Die Pumpen in der Hauszentrale arbeiten nicht mehr. Wenn die Leitungen über mir leer sind, kommt kein Wasser mehr aus der Wand! Auch für die Heizung werden Pumpen gebraucht. Draussen sind 4 Grad Minus. In 24 Stunden wird das Hochhaus stark unterkühlt sein! Noch ist es nicht so weit. Eine Weile geht es auch ohne Strom. Mittag habe ich gerade gegessen. Als ich mir die Zähne putzen will merke ich das erste Mal, dass mein Bad kein Fenster hat! Die Munddusche geht nicht, die Sonicare funktioniert noch ein paar Mal, bis sie stumm bleibt. Eine normale Zahnbürste habe ich nicht mehr. Auch die WC-Spülung wird bald ausgefallen sein und dass ich auf Badewanne und Waschmaschine verzichten muss, ist mit inzwischen klar.

Die vielen Uhren gehen noch, alles Batteriebetrieb. Das Radio hatte ich um den Hals hängen, als der Strom wegging, deswegen ist mir der Stromausfall auch nicht sofort aufgefallen. Auch die Wetterstation funktioniert, dort habe ich vor ein paar Tagen gerade die Batterien gewechselt. So kann ich jetzt wenigstens ganz genau verfolgen, wie sich die Innentemperatur der Aussentemperatur nähert! Fotos von dem Desaster kann ich machen. Auch diese Batterie ist frisch geladen. Aber ohne Rechner werde ich diese Bilder niemals sehen! Am ehesten kann ich auf den Fernseher verzichten. Das Radio ist mir deutlich wichtiger, einige Ersatzbatterien habe ich dafür noch. Am Schlimmsten ist der Totalausfall des Rechners. Da helfen auch mehrere Rescue-CD's nicht. Die Live Systeme auf dem USB-Stick und der Zweit-Rechner bringen mich auch nicht mehr zurück ins Internet. In meiner schönen Wohnung, in der plötzlich und unerwartet alle längst selbstverständlich gewordenen technischen Errungenschaften nicht mehr existieren, wird bald das Bett das einzige warme Plätzchen sein. Dort überlege ich mir, wie lange die Vorräte mir das Überleben im 16. Stock sichern: Mehr als drei bis vier Tage werde ich es hier nicht aushalten. Schnell lasse ich noch Wasser in ein paar Töpfe ein, denn Wasser wird zuerst knapp werden.

Wohin aber spätestens am Donnerstag? Krampfhaft überlege ich, wer noch einen Ofen zu Hause stehen und Kohlen im Keller hat. Ich kenne niemanden, der noch unter so glücklichen Umständen lebt. Also wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als meine DDR-Datsche wieder zu aktivieren. Auch da stand noch nie ein Ofen, aber dort könnte man wenigstens einen bauen. Holz zum Verheizen gibt es in der Nähe auch. Aber wie komme ich nach Köpenick, wenn keine S-Bahn und keine Busse mehr fahren? Da muss ich mein Fahrrad 16 Stockwerke nach unten schleppen. Wegen des vielen Schnees in diesem Winter steht es seit Silvester hier oben. Aber das Fahrrad ist Gold wert, wenn es keinen Strom mehr gibt! Noch wichtiger, als ein Handwagen! Aber nach ein paar Jahren gibt es keine Bereifung mehr. Das habe ich schmerzlich 1946/48 erfahren. Wie haben wir uns damals beholfen? Sand in Wasserschläuchen ...

Über dieser Frage bin ich eingeschlafen. Mittagsschlaf. Als ich aufwache, brennt die Nachttischlampe. Der Strom war nur eine halbe Stunde weg.

07.02.2010 15:53

Die nächste Krise: Die Stabilität des Euro

Dax am 05.Februar 2010

Euro/Dollar am 05.Februar 2010

Presseschau im DLF, Zitat: Die griechische Budgettragödie hat in einer Hinsicht ihr Gutes. Sie führt allen Bürgern der Europäischen Union und jenen in der Währungsunion im Konkreten ganz plastisch vor Augen, was eine voll integrierte europäische Gemeinschaft in letzter Konsequenz bedeutet: eine Schicksalsgemeinschaft. Worum es den EU-Ländern jetzt gehen muss, ist, die richtigen Schlüsse und Beschlüsse aus der Krise zu ziehen. Das könnte am Ende sogar zur Stärkung der Union führen. Zunächst einmal gilt es für die EU-Finanzminister, jene Institution zu stärken, die das Krisenmanagement zu Griechenland anderen Euro-Budgetsündern, durchführt. Nur so wird es möglich sein, die nötigen Reformund Sanierungsschritte auch durchzusetzen. Die Staaten müssen aufhören, die von Gemeinschaftsorganen auferlegten Maßnahmen zu unterlaufen. In einem zweiten Schritt sollte man sich dann dazu durchringen, eine stärkere wirtschaftspolitische Koordinierung zu beschließen. Nur dann kann der Währungsraum als Wirtschaftsraum funktionieren", glaubt DER STANDARD aus Österreich.

06.02.2010 16:09

Das passt zusammen: Erschreckende Bildungsdefizite

Dem Nachwuchs fehlt es an Wissen und Interesse

Informatikstudium - Abbruch und Abbrecher

05.02.2010 10:17

Schockwelle regt sich auf

Jörg Kantel: Das iPad ist nur eine Fernbedienung
Eine Wertung des iPad. Fast interessanter als der Artikel, sind die Kommentare!

Der Schockwellenreiter ist stolz: Die FAZ druckt einen Artikel von mir! Endlich Anerkennung! Schockwelle weiss auch genau, worum es geht, denn er ist ja vom Fach. Nur wer programmiert, ist kreativ und versteht was vom Computern. Der bekennende Mac-Fan ist vom iPad und von seiner Kult-Firma enttäuscht, weil ihm vielleicht jetzt das erste Mal dämmert, dass er seit Jahrzehnten von Apple über den Tisch gezogen wurde ...!

Warum hat er klaglos hingenommen, dass er für einen Apple-Computer immer das Doppelte bezahlen musste, aber trotzdem nur die Hälfte der Leistung bekommen hat? Apples Inkompatibilität zu Hard- und Software der Windows-Welt wurde als grosser Vorteil schöngeredet. Vor allen Dingen aber wurde die unerhörte Nutzerfreundlichkeit von Apple in den höchsten Tönen gelobt. Mit dem Mac kann auch der umgehen, der überhaupt nichts mit Computern am Hut hat! Auch dieser Mythos ist spätestens angekratzt, wenn sich der Brief nicht von alleine meldet, den man gestern geschrieben hat, und heute nicht mehr wiederfinden kann. Die hervorragende Bedienbarkeit ist bis heute das Markenzeichen von Apple ... und nur ein Mythos. Generationen von Architekten und Grafikdesignern mussten erst schmerzhaft lernen: Profis kaufen nicht bei Apple. Ingenieure haben das von Anfang an gewusst.

Erst mit dem iPad moniert Jörg Kantel, was ausserhalb der Mac-Community immer schon offensichtlich war: Apple verdient mit einem Mythos Geld. Apple hat es geschafft, Kult zu werden, und lässt sich diesen Status, hinter dem bei den Computern seit Windows 3.1 keine äquivalente Leistung mehr steht, teuer bezahlen. Auch das Geschäftsmodell von Apple ist ganz gewöhnlich und simpel: Profit um jeden Preis. Wen wundert das? Wer preiswert und uneingeschränkt die digitalen Möglichkeiten und Technologien bis an die Grenzen ausreizen wollte, der wurde und wird von Linux, Microsoft, AutoCAD, Adobe, Alias, Maya ... und einer unüberschaubaren Hardwarepalette hervorragend bedient. Selber schuld, wer bei Apple kauft.

Ausserdem hat Schockwelle auch noch zwei peinliche Fehler in dem ideologisch angehauchten Artikel verbaut: Kreativität erschöpft sich nun wirklich nicht im Programmieren und ausserdem können beliebige Inhalte in HTML "programmiert" und ganz selbstverständlich vom iPad dargestellt werden.

Meine ganz persönliche Meinung zu Apple und iPad: An mir hat Apple noch nie etwas verdient, weil ich alles, was ich für CAD/CAM und DTP brauchte, woanders besser und billiger bekommen habe. Für mich zählt Funktion, nicht Kult und Marke. Der iPad ist in erster Linie ein Gadget, maximal ein Nischenprodukt, mit Sicherheit ein (kurzer) Hype. Für mich und die meisten User völlig uninteressant. Kein Gedanke daran, dass der iPad meinen Computer oder mein Telefon ersetzen könnte/sollte. Gott sei Dank zwingt mich ja aber niemand, diesen Schnickschnack bei Apple zu kaufen und zu meinem täglichen Arbeitsmittel zu machen! Genauso wenig sollte man auch niemanden davon abhalten, für seinen besonderen Geschmack Geld auszugeben, und sich von Apple abhängig zu machen.

04.02.2010 22:07

Steuerhinterziehung

Die Bundesregierung hat sich entschieden: Sie will die CD mit den Daten zahlreicher mutmaßlicher Steuerhinterzieher kaufen. "Vom Ziel her sollten wir, wenn diese Daten relevant sind, auch in den Besitz dieser Daten kommen", sagt Bundeskanzlerin Merkel. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble hat den umstrittenen Ankauf der offensichtlich illegal beschafften Daten verteidigt. 

Doch unter Juristen ist ein Streit darüber entbrannt, was der Staat wirklich darf. "Die Regierung macht sich mit dem Kauf strafbar", sagt der Steuerstrafrechtler Erich Samson. Steuerjuristen wie Dieter Birk sagen dagegen: "Der Staat hat die Pflicht, den Hinweisen nachzugehen." Mehr ...

Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, fordert den Ankauf der Steuersünder-Daten. Allerdings seien die angebotenen CDs "nur die Spitze eines Eisberges". "Wir schätzen, dass allein in der Schweiz zwischen 300 und 400 Milliarden an Schwarzgeldern liegen." Mehr ...

Das hier ist mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs:

Steuerhinterziehung

04.02.2010 11:33

100 Tage Schwarz-Gelb

Zitate aus der FTD:
Den Aufbruch zu neuen Ufern hat sie uns versprochen. Stattdessen produziert die Koalition tagtäglich heilloses Durcheinander. Keine Regierung hat in so kurzer Zeit so viel Chaos angerichtet wie diese Ansammlung zerstrittener Politiker. Über all dem thront Angela Merkel - schweigend, kontur- und richtungslos.

Ein Vorhaben hat die Koalition bisher vollendet. Das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Ausgerechnet das brachte sie in den Verdacht der Klientelpolitik, weil es die Steuervergünstigung für Hotels enthielt, einer Branche, aus der die FDP im Bundestagswahljahr Spenden erhielt. Pech für Merkel und ihre Truppe, dass ganz Deutschland nur darüber diskutiert und sämtliche anderen Teile des Gesetzes, die der Konjunktur auf die Beine helfen und vor allem Familien zugute kommen sollen, nicht wahrgenommen werden.

Von Aufbruch ist nichts erkennbar. Stattdessen wird gestritten: über Steuersenkungen, für die das Land sowieso kein Geld hat, über Erika Steinbach, die Kopfpauschale, die Türkei-Politik und vieles mehr. Zum Glück hat die Koalition noch dreieinhalb Jahre Zeit, den Eindruck zu ändern. Sie sollte bald die Kurve kriegen und eine tief greifende Reformagenda 2020 ausarbeiten, um die ausufernede Staatsverschuldung zu stoppen und das Gesundheitssystem auf finanziell tragfähige Füße zu stellen. Mehr ...

04.02.2010 10:17

Deutsche Bank: Gewinne wie gehabt

Die Deutsche Bank verbucht trotz der Krise riesige Gewinne. Mit einem Plus von fünf Milliarden Euro im Jahr 2009 toppt das Institut die Erwartungen der Analysten. Vorstandschef Ackermann wertet den Erfolg als "klaren Trend zur Erholung der Wirtschaft" - und zahlt seinen Investmentbankern mehr Boni.

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient als erwartet. Der deutsche Branchenprimus erwirtschaftete 2009 laut einer Mitteilung von diesem Donnerstag einen Gewinn nach Steuern von fünf Milliarden Euro. Im Jahr zuvor war ein Verlust nach Steuern von 3,9 Milliarden Euro angefallen. Analysten hatten mit einem Gewinn von 4,3 Milliarden Euro gerechnet.

Wie die Bank weiter mitteilte, betrug die Eigenkapitalrendite vor Steuern gemäß der Zielgrößendefinition der Bank 15 Prozent, verglichen mit einer negativen Eigenkapitalrendite von 20 Prozent im Jahr 2008.

Diese Einschätzung macht sich auch bei der Vergütung bemerkbar: Die Deutsche Bank zahlt ihren Investmentbankern dank des boomenden Geschäfts in vielen Bereichen wieder mehr Boni. Der gesamte Personalaufwand stieg 2009 um 18 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. "Die variable Vergütung stieg infolge des verbesserten operativen Ergebnisses", hieß es in dem Bericht zum vergangenen Geschäftsjahr. Jeder Mitarbeiter verdiente 2009 im Schnitt 147.000 Euro. Mehr ...

04.02.2010 10:11

90 Minuten länger ...

ist heute der Tag in Berlin, als zu Weihnachten.
Ausserdem ist heute Halbzeit zwischen Winter und Frühling!

Sunset am 03. Februar 2010, 16:54

03.02.2010 16:54

Schneesturm über Berlin

Schneesturm am 02. Februar 2010

Am Morgen nach dem Schneesturm
... und am Morgen danach.

02.02.2010 19:09 / 03.02.2010 07:55

Elf Dinge, die dem iPad das Genick brechen

VON ZSOLT WILHELM  |  28. Jänner 2010, 10:35
Es ist schön und intuitiv, viele wesentliche Features fehlen aber -
Die größten Stolpersteine im Überblick:

Apple iPad

Die Vorstellung ist vorüber und die ersten Kritiken sind gedruckt. Abseits der hoffnungsvollen Magazine, die im iPad eine Rettung des Prints sehen, hagelt es auch jede Menge negativer Schlagzeilen. Technologie-Blogs wie Gizmodo oder Engadget haben die wichtigsten Stolpersteine für eine weitere Apple-Revolution zusammengefasst. 

  • Kein Multitasking: Wie das iPhone lässt das iPad immer nur eine Anwendung auf einmal nutzen. Das bedeutet, man hat einen Tablet-PC mit der Rechenleistung eines Netbooks in der Hand und kann während des Internetsurfens keinen Facebook-Client nutzen oder keine Radio-App verwenden.
  • Keine Kamera: Alles beim iPad dreht sich um die Unterhaltung. Nur Videos drehen, Fotos machen, Video-Blogs erstellen oder Video-Chats führen, kann man nicht. Apple hat ein Standard-Feature jedes mobilen Computers weggelassen: Die Kamera.
  • Touch-Tastatur: Die Hoffnung auf eine revolutionäre Displaytechnologie war groß. Doch die virtuelle Tastatur des iPads ist nicht mehr als eine aufgeblasene iPhone-Tastatur, die sich weder mit dem Daumen noch mit zehn Fingern so richtig bedienen lässt. Liegt das iPad auf einem Tisch, beginnt es beim Tippen zu wackeln, weil die Rückseite nicht flach ist. Zum Arbeiten wird es wohl nicht reichen.
  • Eingeschränkte Konnektivität: Mit dem iPad soll man Filme herunterladen und sich die neuesten Fotos ansehen. Aber wenn man zuhause ist, kann man das Bild nicht an den Fernseher übertragen, weil es keinen HDMI-Ausgang hat.
  • Adapter-Wahnsinn: Das iPad ist superschlank und handlich designt. Doch weil zahlreiche Key-Features fehlen, werden bereits jetzt schon Adapter für USB, Kamera und vieles mehr angeboten. 
  • Kein Flash: Steve Jobs meinte, das iPad sei das perfekte Gerät zum Internetsurfen. Was er nicht gesagt hat - Flash-Seiten und Flash-Videos abseits von Youtube können nicht angezeigt werden. Für Youtube muss wie beim iPhone in eine separate Applikation gewechselt werden.
  • Kein Widescreen: Mit dem Aufkommen der LCD-Fernseher begann die Revolution des 16:9-formats. Jeder Fernseher und auch fast jeder Computer-Bildschirm wird heute im Breitbildformat ausgeliefert. Nur nicht das iPad, das iPad ist 4:3.
  • Unlocked, aber beschränkt: Das iPad soll zwar entsperrt und in jedem UMTS-Netz funktionieren. Jedoch unterstützt es nur Mini-Simkarten, die zumindest in den USA nur wenige Mobilfunker verwenden. T-Mobile USA zum Beispiel nicht. 
  • Ein geschlossenes System: Das iPad betreibt nur Programme, die aus dem AppStore stammen. Das funktioniert zwar beim iPhone ganz gut, für einen Tablet-PC ist das aber recht unflexibel. Google Apps wie Google Voice sind etwa nicht erlaubt.
  • LCD: Für ein Gerät, das Ebooks verdrängen soll, hat das iPad nicht den idealen Bildschirm. Zwar stellt es Magazine und Bilder-lastige Lektüren deutlich schöner und schneller dar, als E-Ink-Displays, zum Lesen von Romanen eignet sich die Technologie allerdings nicht. Vielleicht kann hier die nächste Generation mit selbstleuchtenden, aber angenehmeren OLED-Screens Abhilfe schaffen. 
  • Ein Drittgerät: Das iPad kann kein Handy ersetzen und zum Arbeiten auch keinen Laptop. Das iPad ist purer Luxus.

Abwarten
Offensichtlich hat Apple für die zweite Generation von iPads noch jede Menge Verbesserungspotenzial. Aber auch das iPhone war zum Start noch lange nicht perfekt. Mehr ...

01.02.2010 21:36

Panasonic TZ10 - auch 12 x Zoom & GPS ...!

Im neuen Jahr haben schon Olympus, Casio und Samsung Kompaktkameras mit mindestens 10 x Zoom angekündigt. Jetzt zieht Panasonic mit der TZ10 nach. 12 x Zoom und ein integriertes GPS zum Geotagging der Fotos direkt bei der Aufnahme (mit automatischer Kamerauhreinstellung sowie Anzeige von Land, Bundesland, Stadt und Sehenswürdigkeit aus einer datenbank mit 500.000 Sehenswürdigkeiten auf 73 Ländern).

Damit man nicht die Übersicht verliert und um die Zeit bis zum Update von Canon, Fujifilm u.a. zu verkürzen, habe ich eine Übersicht zu Kompaktkameras mit Mega-Zoom zusammengestellt. Interessante Entwicklung! Mehr ...

Panasonic Lumix TZ10

Aus dem Datenblatt hier einige technischen Daten der Panasonic DMC-TZ10:
1/2,33" RGB-CCD-Chip , Auflösung 12 MPixel, 4.000 x 3.000 Pixel, 12-fach Zoom, 25 bis 300 mm, Objektiv von Leica, 3" TFT-Display mit 460.000 Pixel. Empfindlichkeit ISO 80 bis 1600, Belichtungszeit 1/2.000 s bis 60 Sekunden, Speicherkarte: SDHC Card. Dateiformat JPEG und QuickTime-Movie. Video 1280 x 720 Pixel. Abmessungen B x H x T: 103 mm x 60 mm x 33 mm . Gewicht betriebsbereit 218 g. Spezielle Features: Gesichtserkennungs, Orientierungssensor, optische Bildstabilisator, Diverse GPS-Features.

01.02.2010 0:33

Immer noch Winter in Berlin

Reichstag

Spree, Dom und Lustgarten

Gartenmöbel

01.02.2010 0:23

Vollmondnacht, minus 7 Grad, Neuschnee

Rotes Rathaus, Vollmond

30.01.2010 20:37, Vollmond, 14 Stunden alt, Phase 0.995, abnehmend

Afghanistan - Geld gegen Frieden

Presseschau heute im DLF:

Die türkische Zeitung STAR sieht das so: "Seit neun Jahren hat man es weder geschafft, eine Armee aufzubauen, noch eine einigermaßen funktionierende Polizei zu errichten. 20 Milliarden US-Dollar Wirtschaftshilfe sind in das Land geflossen. Jeder weiß, dass sie in den dunklen Kanälen des Karsai-Regimes versickert sind, doch niemand tut etwas dagegen. Es ist zu vermuten, dass Washington noch eine Weile mit Karzai weitermacht und sich mit den sogenannten gemäßigten Taliban arrangieren wird, um danach Zug um Zug das Land zu verlassen."

Die russische Zeitung ROSSIJSKAJA GASETA warnt vor Geldzuwendungen für Taliban-Überläufer: 
"Der Westen will 500 Millionen Dollar für das Aussteiger-Programm bereitstellen. Bei schätzungsweise 1.000 Taliban, die gegen die afghanische Regierung kämpfen, entfielen auf jeden Aussteiger 50.000 Dollar. Das ist ein hohes Begrüßungsgeld - insbesondere wenn man bedenkt, dass ein Großteil der afghanischen Bevölkerung von wenigen Dollars pro Tag lebt. Da stellt sich schnell die Frage: Animiert das Aussteiger-Programm nicht auch Zivilisten pro forma Mitglied der Taliban zu werden, um dann wieder auszusteigen und ein schönes Sümmchen zu verdienen?"

Kommentar Al: Langsam wird offensichtlich allen Beteiligten klar, dass auch dieser Krieg nicht zu gewinnen ist. Dem Westen und besonders den USA fällt es sehr schwer, aus den Fehlern der letzten 60 Jahre zu lernen (Vietnam, Iraq und anderswo ...). Was jetzt als "neue Strategie" verkauft wird, ist eine Exit-Strategie, die diesem Lernprozess geschuldet ist. Erstaunlich ist, dass die offizielle Politik erst jetzt auf die Idee kommt, die "Aufständischen" mit Geld ruhig zu stellen! Keine Chance, keine Lebensgrundlage und fehlendes Geld ist doch primär der Grund für alle "Unruhen" weltweit. Würde man statt Waffen konsequent Geld exportieren, könnte daraus eine friedliche, vernünftige Welt entstehen! In meinem Weblog habe ich im Jahr 2007 dazu eine Milchmädchenrechnung aufgemacht (02. März 007). Zitat:

Der unvorstellbare Rüstungsetat der USA geht mir nicht mehr aus dem Kopf und lässt mich eine Milchmädchenrechnung anstellen: Der Rüstungsetat der USA beträgt heute rund 600 Milliarden Dollar. Tendenz: Jährlich mindestens 10 Prozent mehr. Die Milchmädchenrechnung: Rund 2 Milliarden Dollar geben die USA täglich (!) für Krieg, Rüstung und (vermeintliche) Sicherheit aus. Zählt man dazu die Rüstungsausgaben aller anderer Staaten dieser Erde, kommt auf rund 3 Milliarden Euro täglich (mindestens). Die Erde ist derzeitig mit 6,7 Milliarden Menschen bevölkert. Fast zwei Drittel der fast sieben Milliarden Menschen haben noch nie telefoniert. Fünf Milliarden Menschen also sind arm, ungebildet und sterben vor Hunger. Würde man den weltweiten Rüstungsetat für die Armen dieser Welt aufwenden, würden sie sofort im Luxus leben: Statt Nichts hätten sie täglich 0,6 Euro zur Verfügung. Das ist fast ein Dollar. Mit einem Monatseinkommen von 30 Dollar aber braucht niemand mehr Hungers zu sterben. Wendet man davon nur 5 Dollar monatlich, pro Person und auf Dauer für Bildung der armen Weltbevölkerung auf, ergibt das bereits Mittel für Bildung in Höhe von 300 Milliarden Euro jährlich. Mit einem solchen Bildungsetat würde in 50 Jahren eine völlig andere Zivilisation diese Welt bevölkern. ... Aber eben erst in 50 Jahren.
(Die Entwicklungshilfe von Deutschland betrug im Jahr 2006 ca. 4 Milliarden Euro. Mindestens 2 Milliarden davon versickern bei den Organisatoren, auf Bildung entfallen vielleicht 500 Millionen, maximal).

29.01.2010 18:18

Mondnacht über der Spree

Mond über dem Bode-Museum, Phase 96,4, 28.01.2010, 18:26 h

28.01.2010 18:26

Was mache ich mit meinen alten SW-Filmen?

Meine ältesten Kleinbildfilme stammen aus dem Jahr 1952. Damals habe ich mir die Camera Tenax gekauft, Kleinbild 24x24 mm, das Objektiv ein Zeiss Tessar. Vorher hatte ich schon eine 6x9-Box, diese Filme sind im Nirvana verschwunden. Aber die Kleinbildfilme sind in einwandfreiem Zustand, obwohl sie 20 Jahre verschwunden waren. Jetzt sind sie aus einer (unbeheizten) Garage wieder aufgetaucht. Filme halten das u.U. besser aus, als trockene Wärme.

Ein Klassentreffen steht an und ich möchte Abzüge von diesen SchwarzWeiss-Filmen meiner Schulzeit machen. Die ganze Ausrüstung dafür steht auch noch in dieser Garage, aber ich habe keine Lust mehr, mein SchwarzWeiss-Labor wieder im Badezimmer aufzubauen. Da müsste es im Zeitalter der digitalen Fotografie doch Alternativen geben! Ich suche im Internet nach "SW Vergrösserungen" und werde fündig: 5,40 Euro für eine Vergrösserung vom Kleinbildfilm! Was wird dann erst eine Vergrösserung vom 6x6-Film kosten? Hunderte davon habe ich von meiner Pentacon Six, sorgfältig geordnet. Ich recherchiere weiter, aber kein Fotolabor liefert heute eine SW-Vergrösserung vom Kleinbildfilm unter 3,50 Euro.

SW-Labor Gröger & Gerstenberg, Berlin 10785

Hier werden Sie geholfen ...!

Da bleibt nur die Digitalisierung der Filme. Ich entdecke eine sehr gute Spezialseite im Internet: Den Filmscanner-Shop scandig.de, von Patrick Wagner, 82008 Unterhaching. Hier bekommt man schnell und informativ die Übersicht über die derzeitig auf dem Markt verfügbaren Filmscanner. Die Durchlicht-Film-Scanner, beispielsweise von Nikon oder Plustek, bieten hohe Qualität zu sehr hohen Preisen (Nikon Super Coolscan 9000 ED, 2.500 - 3.500 Euro). Flachbettscanner mit Durchlichteinheit liefern annehmbare Qualität und kosten unter 700 Euro. Für meine Bedürfnisse (Mittelformat- und Kleinbild-Film) selektiere ich zwei Flachbettscanner aus dem Sortiment: Microtek ScanMaker i900 (700,- Euro) und Epson Perfection V700 Photo (550,- Euro). Nur der V700 Photo ist auf dem aktuellen Stand und läuft auch unter Windows 7. Der i900 ist seit Mitte 2004 auf dem Markt, ein Update wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Am Sonnabend bin ich zufällig bei Saturn am Potsdamer Platz. Dort werden auch direkt vor Ort Fotoarbeiten erledigt. Mehr aus Daffke und ganz spontan frage ich, ob man hier auch Prints vom SW-Film bekommen kann. So eine Frage ist hier offensichtlich selten. Der Mann blättert in seinen Unterlagen und stellt nach einer Weile fest: "Ja, das ist möglich. Eine Vergrösserung 13x18 kostet 50 Cent." Ich suche noch einmal im Internet: Saturn, MedaMarkt, Lidl, Rossmann ... alle bieten Fotoarbeiten an, aber niemand sagt etwas zu Vergrösserungen von Kleinbild-SW-Filmen. Ich stecke einfach so einen Film in eine Auftragstasche und gebe sie bei Rossman ab. Heute hole ich aus dieser Filmtasche hervorragende Vergrösserungen vom SW-Kleinbildfilm auf Kodak Royal Papier, weiss glänzend, 13x18: Eine solche Vergrösserung kostet 35 Cent. DANKE ...!

Einen Scanner für 300 Euro braucht man sich unter diesen Bedingungen erst mal nicht zu kaufen. Will man Vergrösserungen vom 6x6-Film haben, wird der Kauf sicher unumgänglich sein. Warum werben die Discounter nicht mit ihrem phantastischen SW-Service? Das macht solche Geschäfte wie die von Gröger & Gerstenberg möglich. Auf der anderen Seite: Wer sich nicht informiert, den bestraft das Leben.

27.01.2010 20:16

Das Internet im Jahre 2033

Wenn nicht der Strom ausgeht, wird das Internet in 25 Jahren noch selbstverständlicher als bereits heute zum Leben in dieser technischen Zivilisation dazugehören. Das Internet wird nicht völlig anders aussehen, als heute. Auf keinen Fall wird es intelligenter sein, als heute, oder sogar selbständig denken!

Die Nutzung des Internet aber wird deutlich zweigeteilt sein: Kostenlos für die arme und ungebildete Masse der Gesellschaft, dient es hier vor allen Dingen in vielfältiger Weise der Unterhaltung, buchstäblich dem Zeitvertreib. Eine ganz andere Funktion wird das Internet für die Wissenschaft, die Produktion und die Wirtschaft im weitesten Sinne besitzen: Arbeitsmittel, kostenpflichtiger Zugang zu elitärem Content und Werkzeug der Mächtigen zur unauffälligen Steuerung, Manipulation und Ruhigstellung der Massen.

Niemand aber braucht vor dem Internet Angst zu haben. Hier entsteht keine intelligente Supermacht! Soviel ist sicher. Das Internet bleibt ein Mittel zum Zweck. Hervorragend geeignet, um armen Leuten auf dem Sofa wenigstens virtuell die animalischen Befriedigungen zu verschaffen, die ihnen in der Realität verwehrt bleiben. Dass sie von den Mächtigen über Fernsehen und Internet manipuliert und ruhiggestellt werden, merken sie nicht, also tut es auch nicht weh.

Ein äusserst nützliches Werkzeug und Arbeitsmittel ist und bleibt das Internet für alle diejenigen, die sich Bildung und Durchblick leisten können. Wer weiss, wie das Internet funktioniert, kann sich gleichzeitig auch weitestgehend vor Manipulation, und Bevormundung schützen. Mehr ...

25.01.2010 20:22

 

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