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02. Hard- und Software für das WebDesign

 

Wenn ein professionelles Web zustande kommen soll, ist bei Hard- und Software das beste an verfügbarer Technik einzusetzen. Tut man das nicht, bezahlt man diesen Fehler letztlich mit einer längeren Arbeitszeit.

Welche Technik steht im Jahr 2001 für das WebDesign zur Verfügung:

  • Zu allererst wird ein HTML-Editor benötigt. Die Software Dreamweaver ist Marktführer unter den Web Authoring Programmen. Solche Programme erzeugen HTML-Files, weitestgehend mit WYSIWYG Techniken. Die Basis Software arbeitet ähnlich, wie ein Layout Programm.
  • WebDesign erfordert immer die Konfektionierung von Bildern. Deshalb wird ein leistungsfähiges Bildbearbeitungsprogramm benötigt, z.B. PhotoImpact oder PhotoShop. Ganz wesentlich ist dabei ein Werkzeug erforderlich, mit dem man unter visueller Kontrolle die Kompression von Bildern maximieren kann (Bildoptimierer, Fireworks).
  • Mindestens ein Browser wird benötigt. 75 % der User benutzen den Internet Explorer von Microsoft. Es ist aber empfehlenswert auch den Browser von Netscape einzusetzen, um die Darstellung der WebPages auch in diesem Browser zu überprüfen.
  • Wenn man genötigt ist, WebPages in English zu erstellen, ist es sehr ratsam, ein Übersetzungsprogramm zur Seite zu haben. Zu den besten Programmen dieser Art zählt der Personal Translator von IBM Deutschland u.a.
  • Der Rechner sollte in erster Linie auf die zügige Bildbearbeitung ausgerichtet werden. Rechner mit einem Prozessor grösser 800 MHz sind bedenkenlos geeignet. Da beim WebDesign viele Programme gleichzeitig offen sein müssen, empfiehlt sich ein RAM von 256 MB.
  • Der Rechner muss mit einem Scanner ausgerüstet sein. Es ist darauf zu achten, dass man mit der ScanSoftware vor dem Scannen problemlos die Grösse des zu erzeugenden Bildes in Pixeln festlegen kann. Ausserdem muss diese Software über eine leistungsfähige Funktion zum Entrastern verfügen.
  • Die Verwendung eines Notebook für das WebDesign ist problematisch. Auch bei einem TFT Monitor werden die Farben anders dargestellt, als auf einem Monitor mit Bildröhre. Bei Flachbildschirmen stellt sich das gleiche Problem. Wie beim Browser muss man sich letztlich entscheiden, für welchen Monitortyp man das Web optimiert.
  • Praktisch unerlässlich für das WebDesign ist eine Digitalcamera. Die Auflösung braucht nicht extrem gross zu sein. Beispielsweise reichen 1200 x 960 Pixel aus, denn das Internet verkraftet derzeitig kaum Bilder grösser 800 x 600 Pixel, die Ladezeiten werden zu lang. Für den Speicherchip der Camera wird ein Lesegerät benötigt. Das Überspielen der Bilder von der Camera auf den Rechner über Kabel nervt entsetzlich.
 

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