Reiche DeutscheDas Geldvermögen der Deutschen ist im ersten Quartal 2011 auf ein Allzeithoch gestiegen. Wegen kräftiger Zuwächse bei Bankeinlagen, Wertpapieren und Ansprüchen gegenüber Versicherungen hatten die deutschen Privathaushalte ein Geldvermögen von 4,825 Billionen Euro. Das sind 40 Milliarden Euro und damit 0,8 Prozent mehr als Ende 2010. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Deutschen um 203 Milliarden Euro oder 4,4 Prozent reicher. Allein im ersten Quartal dieses Jahres bildeten die Deutschen neues Geldvermögen im Wert von beinahe 50 Milliarden Euro.
Kommentar Al: In meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft gibt es niemanden, der 115.000 Euro auf dem Konto hat. Das ist eine der klassischen Statistik-Lügen: Entscheidend ist nicht der Mittelwert, sondern die Struktur der Verteilung dieses Vermögens. Dabei wird sich herausstellen, dass ca. 75 Prozent aller (Durchschnitts-) Bürger kaum etwas auf dem Konto haben! Siehe unten:
Der Gini-KoeffizientDer Gini-Koeffizient oder auch Gini-Index ist ein statistisches Maß, das vom italienischen Statistiker Corrado Gini zur Darstellung von Ungleichverteilungen entwickelt wurde. Der Koeffizient kann beispielsweise als Kennzahl für die Ungleichverteilung von Einkommen oder Vermögen eingesetzt werden. Er wird besonders in der Wohlfahrtsökonomie und der Informationstheorie verwendet. In der Informationstheorie wird er als Maß der "Reinheit" oder "Unreinheit" von Information verwendet. Mehr bei http://de.wikipedia.org ...
Arm und Reich global
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Jürgen
Albrecht, 18. September 2011
update:
23.10.2011